HERKUNFT

In den unberührten Wäldern der Region Evrytania, im bergischen Zentral-Griechenland, wird eine besondere Art von Honig gewonnen: der Eichenhonig. Diese Region ist bekannt für dichte Wälder, kristallklare Flüsse und saubere frische Luft – ideale Bedingungen für die Produktion eines jeden Honigs.


TRACHT

Grundsätzlich sind Eichen von Nordamerika über Nordafrika bis zu den Karibischen Inseln weit verbreitet, was sie zu einer der wichtigsten Laubbaumgattungen der Nordhalbkugel macht. In Deutschland hingegen ist die Eiche überaus selten und kann daher nicht als Erntegebiet für Honig genutzt werden. Denn selbst bei größeren Eichenpopulationen ist die Ernte dieser seltenen Honigsorte nur unter perfekten klimatischen Bedingungen möglich. Die Ernte ist daher von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich.

Folgt auf regenreiche Tage eine Hitzeperiode, produzieren Eichen, wie die Stieleiche, die Mazedonische Eiche oder andere Quercus-Arten, ein Exkret, welches sich an den Blättern und Früchten des Baumes ablegt. Die Bienen sammeln die Blattexkrete ein und verarbeiten diese zu einem unvergleichlichen, dunklen Eichenhonig.


EIGENSCHAFTEN

Geschmack: karamellig, vollmundig, würzig

Intensität: aromatisch

Konsistenz: dickflüssig


VERWENDUNG

Mit seinem intensiven Geschmack passt er besonders gut zu würzigen Käsesorten sowie gegrilltem oder gebratenem Gemüse. Natürlich kann er auch, wie andere Honigsorten, zum Süßen von Tee oder anderen Getränken sowie als Aufstrich verwendet werden. Pur und teelöffelweise genossen, kann man das volle Spektrum der Aromen am besten herausschmecken.


GESUNDHEIT

Honigtauhonig kann über ein erhöhtes Vorkommen an Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen im Vergleich zu Blütenhonig verfügen. Er kann zudem ätherische Öle und einen höheren Gehalt an Polyphenolen* enthalten. Aus diesem Grund kann er auch zur sanften Behandlung von Erkältungssymptomen eingenommen werden**

*Polyphenole sind natürliche Inhaltsstoffe von Pflanzen, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, die auch in Grüntee, Rotwein, dunklen Früchten oder Kakao vorkommen. Sie wirken schon in geringen Mengen antioxidativ und schützen vor Angriffen sog. freier Radikale, die für Zellalterung verantwortlich sind. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung haben Polyphenole Eigenschaften, die sich neben der antioxidativen Kraft entzündungshemmend und blutdruckregulierend auswirken und das Immunsystem positiv beeinflussen können. Polyphenole sind hitzestabil und werden daher z. B. in heißem Tee nicht unwirksam.

**Da es keine offiziellen Health-Claims für Pflanzenstoffe gibt (dazu zählt auch der Honig), dürfen wir mit diesen Aussagen keine Werbung betreiben, noch Heilversprechen mit den Produkten verbinden.


AUFBEWAHRUNG

Honig reagiert empfindlich auf Temperatur. Wird er zu lange einer hohen Hitze ausgesetzt, können wichtige Inhaltsstoffe und Enzyme sowie Aroma und die ursprüngliche Viskosität verloren gehen. Daher empfiehlt es sich, den Honig möglichst in einem dunklen und kühlen Raum oder in einem Schrank zu lagern. Bitte nicht in den Kühlschrank stellen, da er durch die Kälte seine Streichfähigkeit verlieren und fremde Gerüche schnell annehmen kann.

Angebrochenen Honig immer fest verschließen, da er hygroskopisch ist und sehr schnell Wasser aufnimmt – dies kann bei entsprechender warmer Umgebung zur frühzeitigen Gärung des Produktes führen.

Honig ist ein Naturprodukt und unterliegt hinsichtlich seiner Inhaltsstoffe, Farbe und Struktur natürlichen Schwankungen.

Hinweis: Nicht für Kinder unter 12 Monaten geeignet

Herkunft: Griechenland

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