DEIN
WILDBIENEN
SAMMLERSTÜCK
In Deutschland leben erstaunlich viele Wildbienenarten. Viele von ihnen kennt kaum jemand - und doch sind sie für unsere Natur unverzichtbar.
Mit Unserem Sammlerstück geben wir ihnen ein Gesicht.
Sammle die Wildbienen auf unseren Honiggläsern, entdecke ihre Vielfalt & lass deine Sammlung wachsen.
Mit jeder gesammelten Wildbiene entsteht ein kleines Zeichen für mehr Aufmerksamkeit für diese faszinierenden Tiere.
Danke, dass du mit uns sammelst. Gemeinsam für mehr Wildbienen.
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Die Wildbienen Galerie
Wildbienen sind faszinierende Bestäuber und ein wichtiger Teil unserer heimischen Artenvielfalt. Viele Arten leben unauffällig, leisten aber einen enormen Beitrag für blühende Pflanzen, Obstgehölze und naturnahe Lebensräume. Hier stellen wir sieben besondere Wildbienenarten aus unserer Sammlung vor.
Gehörnte Mauerbiene
Osmia cornuta
Die Gehörnte Mauerbiene gehört zu den ersten Wildbienen des Jahres und ist bereits im frühen Frühling aktiv. Besonders an Obstblüten ist sie häufig zu beobachten, denn sie zählt zu den wichtigsten Bestäuberinnen in der ersten Blühphase.
- Nummer: WB 01
- Größe: 10–14 mm
- Flugzeit: März bis Mai
- Lebensweise: Einzelgänger
- Nistplatz: Hohlräume in Holz, Mauerritzen und Nisthilfen
- Gefährdungsstatus: häufig
- Besonderheit: Eine der ersten Wildbienen im Frühling; sehr effizienter Bestäuber von Obstblüten.
Garten-Wollbiene
Anthidium manicatum
Die Garten-Wollbiene ist eine auffällige Wildbienenart, die sich besonders gut in naturnahen Gärten beobachten lässt. Ihren Namen verdankt sie einer spannenden Besonderheit: Die Weibchen sammeln feine Pflanzenhaare, um ihre Nester weich auszupolstern.
- Nummer: WB 02
- Größe: 10–13 mm
- Flugzeit: Juni bis September
- Lebensweise: Einzelgänger
- Nistplatz: Hohlräume in Holz, Mauern oder Pflanzenstängeln
- Gefährdungsstatus: häufig
- Besonderheit: Weibchen sammeln Pflanzenhaare („Wolle“) von Blättern, um ihre Nester auszupolstern.
Rote Mauerbiene
Osmia bicornis
Die Rote Mauerbiene ist eine der bekanntesten Wildbienenarten in Gärten und Streuobstwiesen. Sie erscheint früh im Jahr und übernimmt eine wichtige Rolle bei der Bestäubung zahlreicher Obstgehölze.
- Nummer: WB 03
- Größe: 10–12 mm
- Flugzeit: März bis Juni
- Lebensweise: Einzelgänger
- Nistplatz: Hohlräume in Holz, Mauern und Nisthilfen
- Gefährdungsstatus: häufig
- Besonderheit: Eine der wichtigsten Bestäuberinnen für Obstbäume im Frühling.
Blaue Holzbiene
Xylocopa violacea
Die Blaue Holzbiene ist die größte Wildbiene Mitteleuropas und mit ihren dunkel wirkenden, blau schimmernden Flügeln ein echter Blickfang. Sie steht sinnbildlich für die beeindruckende Vielfalt heimischer Wildbienen.
- Nummer: WB 04
- Größe: 20–28 mm
- Flugzeit: April bis September
- Lebensweise: Einzelgänger
- Nistplatz: Selbstgenagte Gänge in Totholz
- Gefährdungsstatus: gefährdet, regional unterschiedlich
- Besonderheit: Größte Wildbiene Mitteleuropas mit auffällig blau schimmernden Flügeln.
Frühlings-Pelzbiene
Anthophora plumipes
Die Frühlings-Pelzbiene ist schon früh im Jahr unterwegs und fällt vor allem durch ihren schnellen, brummenden Flug auf. Beim Beobachten erinnert sie oft eher an eine kleine Hummel als an eine klassische Wildbiene.
- Nummer: WB 05
- Größe: 14–16 mm
- Flugzeit: März bis Mai
- Lebensweise: Einzelgänger
- Nistplatz: Alte Mauern, Lehmwände oder Mauerritzen
- Gefährdungsstatus: häufig
- Besonderheit: Sehr schneller Flug; erinnert im Flug oft an eine kleine Hummel.
Frühe Langhornbiene
Eucera longicornis
Die Frühe Langhornbiene ist vor allem wegen der außergewöhnlich langen Fühler der Männchen bekannt. Sie lebt bodennistend und zählt regional zu den empfindlicheren Wildbienenarten.
- Nummer: WB 06
- Größe: 12–15 mm
- Flugzeit: April bis Juni
- Lebensweise: Einzelgänger
- Nistplatz: Nester im Boden
- Gefährdungsstatus: gefährdet, regional
- Besonderheit: Männchen besitzen besonders lange Fühler, die länger als der Körper sein können.
Gewöhnliche Maskenbiene
Hylaeus communis
Die Gewöhnliche Maskenbiene ist klein, zierlich und wird leicht übersehen. Typisch ist ihre auffällige Gesichtszeichnung, die wie eine kleine Maske wirkt und ihr auch ihren Namen gegeben hat.
- Nummer: WB 07
- Größe: 5–9 mm
- Flugzeit: Mai bis August
- Lebensweise: Einzelgänger
- Nistplatz: Hohlräume in Pflanzenstängeln oder Holz
- Gefährdungsstatus: häufig
- Besonderheit: Kleine schwarze Wildbiene mit gelber Gesichtszeichnung („Maske“).
Wildbienen schützen heißt Artenvielfalt fördern
Wildbienen brauchen blühende Pflanzen, geeignete Nistplätze und naturnahe Lebensräume. Schon kleine Maßnahmen im Garten oder auf dem Balkon helfen dabei, diese faszinierenden Bestäuber zu unterstützen und ihre Vielfalt langfristig zu erhalten.